Arbeitsspeicher-Preise: Marktbericht
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Wir machen keine Preisprognosen. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was das Marktforschungsunternehmen TrendForce zu Vertragspreisen für DRAM veröffentlicht hat – mit Link zu jeder Meldung.
Kurz gesagt
Arbeitsspeicher ist teurer geworden, weil die Speicherchips (DRAM) deutlich teurer geworden sind. TrendForce erwartete für das zweite Quartal 2026 um 58–63 % höhere Vertragspreise für herkömmlichen DRAM gegenüber dem Vorquartal und für das vierte Quartal 2026 weitere 10–15 %. Als Hauptgrund nennt TrendForce, dass die Hersteller Kapazität auf HBM und Server-Speicher für KI-Rechenzentren verlagern.
Was TrendForce gemeldet hat
| Meldung | Zeitraum | Herkömmlicher DRAM, Vertragspreise (erwartet) |
|---|---|---|
| 31. März 2026 | 2. Quartal 2026 | +58–63 % gegenüber Vorquartal |
| 30. September 2026 | 4. Quartal 2026 | +10–15 % gegenüber Vorquartal |
Laut der September-Meldung kaufen PC-Hersteller weiter viel DRAM ein, weil sie auch 2027 mit knappem Angebot rechnen; das Angebot an PC-DRAM könnte 2027 sinken, wenn noch mehr Kapazität in Server-Anwendungen wandert (TrendForce, 30.09.2026).
Vertragspreis ist nicht Ladenpreis
Vertragspreise zahlen Modulhersteller und PC-Hersteller für große Mengen an Speicherchips. Ladenpreise für RAM-Kits folgen ihnen, aber verzögert und nicht eins zu eins: Händler verkaufen Lagerware, es gibt Aktionen, und im Preis stecken auch Platine, Kühlung, Garantie und Margen.
Was unsere Preisdaten zeigen
Unsere erste Preiserfassung ist noch nicht gelaufen. Einen Preisverlauf aus eigenen Daten können wir deshalb noch nicht zeigen. Aktuelle Preise findest du, sobald sie erfasst sind, im DDR5-Preisvergleich.
FAQ
Werden die Preise wieder fallen? Wir machen keine Prognosen. Die verlinkten Meldungen beschreiben, wie TrendForce die Lage einschätzt.
Betrifft das auch SSDs? Ja, auch NAND-Flash für SSDs wurde laut TrendForce deutlich teurer: +70–75 % im 2. Quartal und weitere +15–20 % im 4. Quartal 2026 (jeweils erwartete Vertragspreise).